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Geschichte

1981 fand die 750-Jahr-Feier Hönows statt.
Sie wurde zurückgeführt auf erste urkundliche Erwähnungen Hönows 1375-1377 in den Landbüchern von Kaiser Karl IV., welcher diese während einer Landzählung fertigen ließ, zu dem Zwecke, seine Bürger noch besser mit Steuern beglücken zu können.
Hönow ist aber sicher um einiges älter, was zahlreiche Bodendenkmäler aussagen.
Hönow sah einige Herrscher kommen und auch gehen. Doch immer blieb das kleine Dorf bescheiden und beschaulich.
Bis Anfang des 19. Jahrhundert war die Landwirtschaft die einzige Erwerbsquelle der Hönower.
Mit der Aufhebung der Erbuntertänigkeit in Preußen im Jahre 1807 begann die Entwicklung von Handwerk und Gewerbe, wodurch sich die Lage Hönows spürbar besserte.
1850 wurde Mahlsdorf, der Nachbarort im Süden Hönows, an die Eisenbahn und damit an Berlin und die Welt angeschlossen, wovon natürlich auch Hönow profitierte.
Hönow liegt am direkten Stadtrand von Berlin und ist ein beliebtes Ausflugs- und Erholungsziel für die Städter.
Seen und Wälder machen Hönow attraktiv für einen entspannenden Kurzurlaub.
Das älteste Gebäude Hönows ist die spätromanische Dorfkirche, welche trotz vieler Beschädigungen in mehreren Kriegen auch heute noch der Zeit trotzt.
Derzeit wird sie Stück für Stück modernisiert. Auch eine Turmuhr besitzt sie, welche von der Dorfstraße aus zu sehen ist und sogar die richtige Zeit gibt.
Wer unter den alten Bäumen des kleinen Kirchfriedhofes einmal Platz nimmt, kann fast schon die Jahrhunderte spüren, die hier vergangen sind.
Sogar ein Schloss gab es einmal in Hönow, fast direkt unterhalb der alten Kirche auf einer Landzunge mit Blick auf den Hönower Haussee.
Im zweiten Weltkrieg wurde das Schloss stark beschädigt. Nach dem Krieg hatten die neuen Herren nichts übrig für Zeugnisse vergangener Zeiten. Somit war das Schicksal des Schlosses besiegelt. Es wurde dem Verfall preisgegeben, geplündert und ist heute, bis auf wenige Ziegelreste, nicht mehr zu sehen.
Der Garten, damals mit Liebe entworfen und angelegt, ist heute nicht mehr zu erkennen. Übrig geblieben ist nur noch der traumhafte Ausblick auf den Hönower Haussee.

Heute hat Hönow mit der U-Bahn-Linie U5 direkten Anschluss an Berlin und über die Altlandsberger Chaussee Anschluss an den Berliner Autobahnring.
Damit bietet Hönow zumindest verkehrstechnisch recht gute Bedingungen, sich hier niederzulassen.

© Uhlig-networks, Hönow

 

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